Warnzeichen

Die besondere Betroffenheit der älteren Menschen

Statistiken belegen, dass sich ältere Menschen im Vergleich mit anderen Altersgruppen überproportional häufig das Leben nehmen. Die assistierten Suizide nehmen zu. Die Angst vor Verlust der Kontrolle und Würde ist einer von vielen möglichen Gründen. Als Hauptaufgabe der Prävention sehen die Fachleute das Erkennen und Behandeln von Depressionen.

Die Zunahme der Demenzerkrankungen tragen mit bei, dass Ängste diese Lebensphase begleiten. Auch gesellschaftliche Diskussionen wie die Kosten im Gesundheitswesen, stigmatisierende Altersbilder oder generell wenig Wertschätzung dem Alter gegenüber tragen dazu bei, dass sich ältere Menschen «überflüssig» oder «als Last» erleben können und dann den Suizid als Ausweg sehen. Es braucht zum einen gesellschaftliche Diskussionen und zum anderen direkte Hilfen für die älteren Personen. Einen wichtigen Beitrag leistet hier die Palliative Care.

Der assistierte Suizid aber bleibt umstritten: «Ist es ein Akt persönlicher Freiheit oder ist Suizid eine per se zu verhindernde Folge von Krankheitskonstellationen? Ein höchst kontroverses Thema, das mit der Diskussion um die ärztliche Suizidbeihilfe bzw. «Sterbehilfe» zusätzlich an Brisanz gewonnen hat.» (Quelle)

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