Empfehlungen

Film- und Hörbeiträge

Spiel- oder Dokumentarfilme wie auch fiktive Hörspiele erreichen das emotionale Erleben und machen Lebensgeschichten und Problemstellungen nachvollziehbar.

SRF 1 Arena 1. Juli 2016: «Zu alt, um zu leben?»

Sterbehilfe wird in der Schweiz immer häufiger in Anspruch genommen. Der sogenannte «assistierte Suizid» wird von Sterbehilfeorganisationen wie Exit für Mitglieder angeboten. Ist es wichtig und richtig, dass es solche Organisationen gibt? Sollen diese Organisationen alte Menschen in den Tod begleiten dürfen, wenn diese zwar nicht todkrank, aber des Lebens müde sind? Diese Themen werden in der Sendung mit Expertinnen, Experten und Gästen diskutiert.

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Marianne Pletscher (2011): Dein Schmerz ist auch mein Schmerz. Wenn Angehörige sich das Leben nehmen. DVD, 50 Minuten

Einen nahen Angehörigen durch Suizid zu verlieren, ist etwas vom Schmerzlichsten und Verwirrendsten, was einem Menschen passieren kann. Zur Trauer, Verzweiflung und zum plötzlichen Verlust der geliebten Person kommen Schuldgefühle, Scham und oftmals auch Wut. Viele Angehörige leiden jahrelang und die Frage «Warum» lässt sie nie los. Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher ist selbst Betroffene: sie hat ihren Partner verloren. 

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SRF swissinfo 28. Mai 2014: «Wer entscheidet, wann es Zeit ist, zu gehen?», 3 Minuten

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Lone Scherfig (2003): Wilbur wants to kill himself. DVD. Zentropa Entertainment.

Die Brüder Wilbur und Harbour führen gemeinsam eine Buchhandlung. Wilbur unternimmt zahlreiche Suizidversuche, doch auch Harbour hütet ein dunkles Geheimnis.

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Pascal Chaumeil (2014): A long way down. DVD, 96 Minuten

Martin (Pierce Brosnan), Maureen (Toni Collette), Jess (Imogen Poots) und JJ (Aaron Paul) begegnen sich beim Suizidversuch in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses. Sie geben sich das Versprechen, ihren Suizid bis zum Valentinstag aufzuschieben und sich umeinander zu kümmern. Einsamkeit, Depressionen und Gruppendynamik kommen zur Sprache.

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Nick Hornby (2005): A long way down. Inszenierte Lesung. Der Hörverlag.

Martin, Maureen, Jess und JJ begegnen sich beim Suizidversuch in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses. Sie geben sich das Versprechen, ihren Suizid bis zum Valentinstag aufzuschieben und sich umeinander zu kümmern. Einsamkeit, Depressionen und Gruppendynamik kommen zur Sprache.

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NZZ Format (2016): Über dem Abgrund: Suizid aus vier Perspektiven. Sendung.

Viktor Staudt sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und springt vor einen Zug - Heute empfindet er sein Leben als lebenswert / Frank Zörkler wird als Lokführer zum Mittäter bei fünf Suiziden und schwer traumatisiert / Petra Hohn verliert ihren 18-jährigen Sohn durch Suizid und bleibt mit quälenden Schuldgefühlen zurück / Suizid als Ausnahmezustand im Hirn könnte durch richtige Behandlung oft verhindert werden, sagen Psychiater / NZZ Format über Todessehnsucht, Schuldgefühle und das (Weiter-)Leben nach Suizid. 

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